Posts mit dem Label Anleitung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anleitung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 19. Januar 2020

Teststricken Cardigan, Teil 5 und Schluss

Das bin ich euch noch schuldig: ein paar Tragebilder vom fertigen Cardigan.
Ich mag ihn sehr gern und er sitzt auch prima.

 Für mich war es ja der erste Teststrick überhaupt.
Mit Tanja durfte ich eine treue und sehr liebe Autorin kennenlernen.
Jede von und hat sie geduldig begleitet, in welcher Phase oder mit welchen Fragen auch immer.
Und so sind schon einige superschöne Cardigans fertiggestellt.
Dir, liebe Tanja und auch allen Teilnehmerinnen danke ich von Herzen für diese tolle Erfahrung!!!

Für alle, die jetzt neugierig sind:
Die Anleitung wird wohl bald käuflich zu erwerben sein.
Neues dazu erfahrt ihr bei Tanja auf Instagram



Donnerstag, 2. Januar 2020

Neues Knäuel unsichtbar ansetzen

Manch eine versierte Strickerin mag diese Technik schon kennen.
Ich habe es zum ersten mal ausprobiert und frage mich, warum nicht schon immer so???

Ihr kennt das sicher. Da verstrickst du dein erstes Knäuel Wolle und mitten in der Arbeit ist der Faden zu Ende.

Bisher habe ich versucht, am Rand des Strickteiles zu landen oder musste ganz behutsam mitten drin vernähen. 
So sehr ich mich auch bemühte, diese Stelle war immer mehr oder weniger sichtbar, nicht schön und das Vernähen gehörte auch nicht zu meinen liebsten Arbeiten. 
Ab jetzt mache ich das immer so:
Das Ende des ersten Knäuels legst du zur Schlaufe, fädelst in eine spitze Nadel und ziehst den Faden durch die Mitte (die Seele) zurück.

Es entsteht eine Schlaufe, das Ende zieht sich durch den Faden.

Den Anfang des zweiten Knäuels durch die Schlaufe fädeln und wieder durch die Seele ziehen.

Ende des 1. und Anfang des 2. Knäuels sind nun ineinander verschlungen.

Nun die Enden fest ziehen, die Enden abschneiden und einfach weiter stricken.

Das Beste kommt jetzt:
Kannst du den Übergang entdecken?

Man sieht wirklich rein gar nichts!!!
Ich bin restlos begeistert.

Sonntag, 7. Februar 2016

Nach über einem Jahr ...

...bin ich jetzt wieder dabei. weg war ich ja nie ganz: habe bei euch gestöbert, mir Anregungen geholt, fleißig gehandwerkelt, nur die Lust zum Bloggen fehlte.
 
Ich hoffe, dass es noch einige Mitleser gibt.
Also auf ein Neues.
 
Als kleine Entschädigung gibt es heute eine Anleitung für eine
 
Nadelaufbewahrung-
 
bei mir für Strick- und Häkelnadeln.
 
 
 
 
Dieses Chaos hatte ich einfach satt.
 
1. Auf einem Blatt entstand die erste Idee, noch nicht ganz ausgereift, aber brauchbar. 
 
 
2. Ich erstellte mir ein Schnittmuster und legte die Aufteilung fest.
 
 
 
3. Nun ging es an die Stoffauswahl, es durfte gern bunt werden.
 
 
4. Die Stoffe wurden gebügelt.
 
5. Schnittmuster mit Kreidestift auf den Stoff übertragen und mit ca 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.
 
 
 
6. Flies zuschneiden, der soll alles etwas stabiler machen.
Wer es wie ich mag, auch für die Inneneinrichtung.
 
 
7. Alle Einzelteile wurden jetzt genäht.
Dazu die beiden Stoffe rechts auf rechts legen, den Flies darunter legen und bis auf eine Wendeöffnung zusammennähen.
 
 
 
8. Die Kanten kannst du nun knapp abschneiden, dabei an den Ecken abschrägen ( die Naht dabei aber nicht verletzen).
 
 
 
Alle Teile wurden gewendet.
Für die Ecken verwendete ich eine Stricknadel.
 
 
 
9. Handarbeit: Die verbliebenen Wendeöffnungen habe ich mit dem Matratzenstich unsichtbar verschlossen. 
 
Um die kleinen Täschchen schnell öffnen und schließen zu können, entschied ich mich für Druckknöpfe (Snaps). Das geht super einfach, schnell und sieht auch professioneller aus.
Ich mag diese Dinger sehr gern.
 
 
 
 
10. Nun darf die Nähmaschine wieder ran:
 
Futter und Flies werden aufeinander genäht.
Meine Maschine brauchte dafür eine Jeansnadel.
 
 
Nun legst du alle Einzelteile auf und nähst sie auf den Futterstoff mit Flies.
 
 
Auch die Einstecker für die Stricknadeln wurden jetzt eingeteilt (sehr genau) und abgenäht.
 


11. Manche Dinge wollte ich gern mit einem Gummi in der Tasche halten.
Schneide dazu einen Streifen Stoff von 5cm zu, nähe daraus einen Schlauch (auf links) und wende ihn mit Hilfe einer Sicherheitsnadel.
Ziehe den Gummi staff ein, so dass sich der Stoff kräuselt.
Nun den Gummi mit dem Überzug befestigen (machte meine Nähma super auch mit Jeansnadel).
 
 
12. Zusammenfügen von Innen- und Außenteil.
 
 
Lass dabei aber unbedingt eine genügend große Öffnung zum Wenden.
Alles muss hier durch passen!
Nach dem Wenden schließt du die Öffnung per Hand.
 
13. Entscheide dich für eine Verschlussart (Snaps, Gummi, Bindeband, Klettverschluss o.ä.), bringe diesen an.
 
 


 


 
 
 
14. Fertig!
 Einräumen und freuen nicht vergessen!

Mittwoch, 28. Mai 2014

Gefunden

Nein, nicht diesen so wunderbar weichen, roten Kuschelloop.
Er gehörte schon das ganze Jahr so selbstverständlich zu mir, dass ich glatt vergaß, ihn euch zu zeigen.
 

 
Zum Material kann ich euch leider keine Angaben mehr machen- es ist schon eine Weile her, dass ich ihn strickte.
Das Muster ist ganz einfach rechts/links als Schal gestrickt, zwischendrin streckenweise auf größere Nadeln umgestiegen- ganz wie es gefällt. Dann zum Loop zusammengenäht und fertig.
Von der Größe her passt er locker zwei mal um den Hals.
Das ist ein klasse Einsteigermodel für Strickneulinge, das Muster super einfach und die Größe immer sofort kontrollierbar.
Wer noch Fragen hat, darf gern kommentieren- ich würde dann auch zählen gehen.
 
Seid lieb gegrüßt!
 
Anett