Sonntag, 7. Februar 2016

Nach über einem Jahr ...

...bin ich jetzt wieder dabei. weg war ich ja nie ganz: habe bei euch gestöbert, mir Anregungen geholt, fleißig gehandwerkelt, nur die Lust zum Bloggen fehlte.
 
Ich hoffe, dass es noch einige Mitleser gibt.
Also auf ein Neues.
 
Als kleine Entschädigung gibt es heute eine Anleitung für eine
 
Nadelaufbewahrung-
 
bei mir für Strick- und Häkelnadeln.
 
 
 
 
Dieses Chaos hatte ich einfach satt.
 
1. Auf einem Blatt entstand die erste Idee, noch nicht ganz ausgereift, aber brauchbar. 
 
 
2. Ich erstellte mir ein Schnittmuster und legte die Aufteilung fest.
 
 
 
3. Nun ging es an die Stoffauswahl, es durfte gern bunt werden.
 
 
4. Die Stoffe wurden gebügelt.
 
5. Schnittmuster mit Kreidestift auf den Stoff übertragen und mit ca 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.
 
 
 
6. Flies zuschneiden, der soll alles etwas stabiler machen.
Wer es wie ich mag, auch für die Inneneinrichtung.
 
 
7. Alle Einzelteile wurden jetzt genäht.
Dazu die beiden Stoffe rechts auf rechts legen, den Flies darunter legen und bis auf eine Wendeöffnung zusammennähen.
 
 
 
8. Die Kanten kannst du nun knapp abschneiden, dabei an den Ecken abschrägen ( die Naht dabei aber nicht verletzen).
 
 
 
Alle Teile wurden gewendet.
Für die Ecken verwendete ich eine Stricknadel.
 
 
 
9. Handarbeit: Die verbliebenen Wendeöffnungen habe ich mit dem Matratzenstich unsichtbar verschlossen. 
 
Um die kleinen Täschchen schnell öffnen und schließen zu können, entschied ich mich für Druckknöpfe (Snaps). Das geht super einfach, schnell und sieht auch professioneller aus.
Ich mag diese Dinger sehr gern.
 
 
 
 
10. Nun darf die Nähmaschine wieder ran:
 
Futter und Flies werden aufeinander genäht.
Meine Maschine brauchte dafür eine Jeansnadel.
 
 
Nun legst du alle Einzelteile auf und nähst sie auf den Futterstoff mit Flies.
 
 
Auch die Einstecker für die Stricknadeln wurden jetzt eingeteilt (sehr genau) und abgenäht.
 


11. Manche Dinge wollte ich gern mit einem Gummi in der Tasche halten.
Schneide dazu einen Streifen Stoff von 5cm zu, nähe daraus einen Schlauch (auf links) und wende ihn mit Hilfe einer Sicherheitsnadel.
Ziehe den Gummi staff ein, so dass sich der Stoff kräuselt.
Nun den Gummi mit dem Überzug befestigen (machte meine Nähma super auch mit Jeansnadel).
 
 
12. Zusammenfügen von Innen- und Außenteil.
 
 
Lass dabei aber unbedingt eine genügend große Öffnung zum Wenden.
Alles muss hier durch passen!
Nach dem Wenden schließt du die Öffnung per Hand.
 
13. Entscheide dich für eine Verschlussart (Snaps, Gummi, Bindeband, Klettverschluss o.ä.), bringe diesen an.
 
 


 


 
 
 
14. Fertig!
 Einräumen und freuen nicht vergessen!

1 Kommentar:

  1. Ganz toll ist dir das gelungen! Dieser Ordnungsmacher könnte bei mir auch nichts schaden....

    LG Brigitte

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